"einer der meistbeachteten Kritiker im deutschsprachigen Raum"

Schweizer Fernsehen SRF (Juni 2019)  

 

 

Blick über die Grenze

Stuttgart, Paris, Wien, Cottbus, Dresden, Hannover, Wiesbaden, Strassburg.

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Bern, Biel und Solothurn

 

Die Jahreszeiten. Deborah Epstein. (UA)

Theater Orchester Biel Solothurn.

 

Nun hat auch Theater Orchester Biel Solothurn seinen Themenabend. Zur selben Zeit, wo im Volkstheater Wien "Ach, Sisi – neunundneunzig Szenen" gezeigt wird und im Pariser Théâtre national de la Colline "28 imig [28 1/2]", gibt es am Jurasüdfuss "Die Jahreszeiten", eine Bühnenfassung nach dem gleichnamigen Roman von Peter Bichsel. Offensichtlich entspricht, was alle machen, dem Trend. Trend wird, was ankommt. Originalität verlangt niemand. Gefragt ist Wiedererkennbarkeit. Im Vergrösserungsglas der Bühne will das Publikum die Welt bestaunen, aus der es herkommt. Bei den "Jahreszeiten" sind das die helvetischen Provinz­verhältnisse zur Zeit der Röhrenfernseher. Die Darstellung ruft mal private, mal kulturgeschichtliche Assoziationen hervor, verbunden mit mal vagen, mal konkreten Erinnerungen. Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Nostalgie.

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Das Ende von Schilda. Ariane von Graffenried und Martin Bieri. (UA)

Bühnen Bern.

 

Das Stück ruht auf zwei Strohhalmen. Und damit sind schon zwei anfechtbare Wörter gesetzt: Es handelt sich bei der "höheren Idiotie" (so die Gattungsbezeichnung des Autorenpaars Ariane von Graffenried und Martin Bieri) ja gar nicht um ein "Stück", sondern bloss um eine Mischung von naiver Erzählung und breitem Situationsgemälde. Also Langeweile. Trotzdem kann von "ruhen" keine Rede sein, denn Strohhalme geben keinen Halt. Den einen Strohhalm bildet das Bühnenbild von Konstantina Dacheva, den andern die zitathafte Evokation einzelner Episoden aus der spätmittelal­terlichen Schwanksammlung der Bürger von Schilda. Und nun sollten diese Strohalme tragen. Tun's aber nicht. "Fleisch am Knochen" wird da niemand finden, und schon gar nicht einen "lebendigen Organismus". Die kritische Reflexion schwankt zwischen den Begriffen "Totgeburt" und "Kopfgeburt". Ach, es ist schwer, das richtige Wort zu finden, wenn das Theater keine Substanz hat.

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*** Les Liaisons dangereuses. Antonio Vivaldi/Vanni Moretto. (SEA)

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** Pelléas et Mélisande. Claude Debussy.

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Jugojugoslavija. Bonn Park. (DE)

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* Der eingebildete Kranke. Molière.

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*** Mazeppa. Peter I. Tschaikowsky.

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* Faust I. Johann Wolfgang von Goethe.

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* Idomeneo. Wolfgang Amadeus Mozart.

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** Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins. Vera Schindler. (UA)

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Ein Sommernachtstraum. William Shakespeare, erweitert von Kim de l'Horizon.

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*** Eiger. Fabian Müller. (UA)

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*** Das Rheingold. Richard Wagner.

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Emil und die Detektive. Fassung von Hanna Müller und Michael Isenberg nach Erich Kästner.

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*** Die Marquise von O. Fassung von Deborah Epstein nach der Novelle von Heinrich von Kleist.

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* Maria Stuart. Friedrich Schiller.

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* Von schlechten Eltern. Fassung von Tilmann Köhler und Felicitas Zürcher nach dem Roman von Tom Kummer. (UA)

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* I Capuleti e i Montecchi. Vincenzo Bellini.

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Brave New Life. Dennis Schwabenland. (UA)

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** Don Carlos. Giuseppe Verdi.

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*** Ein Bericht für eine Akademie. Franz Kafka.

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* Kaspar. Peter Handke.

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Ferferi. Vom Ankommen und Fernbleiben. Atina Tabé. (UA)

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*** Der talentierte Mr. Ripley. Fassung von Felicitas Zürcher nach dem Roman von Patricia Highsmith.

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Casanova in der Schweiz. Paul Burkhard.

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** Evita. Andrew Lloyd Webber.

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Tuntschi. Eine Häutung. Lydia Haider u.a. (UA)

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** Rose Bernd. Gerhart Hauptmann.

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Nichts geschenkt! Mirjam Neidhart. (UA)

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Die Sterne

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Spielpläne

> Bern

> Biel/Solothurn

 

Saison 20/21
in Bern, Biel 
und Solothurn

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Vom selben Autor

> Dialog mit Abwesenden 

Die Stimme der Kritik für Bümpliz und die Welt [-cartcount]